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APM 120 mm SD-Apo 90° Großfernglas 1,25''

Art.-Nr. 00007
€4.299,00
lieferbar
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Artikelbeschreibung

Mich kann man live testen

Das APM 120 mm SD-Apo Großfernglas mit 90° Einblick ist ein exzellentes Großfernglas. Bezogen auf das Preis-/Leistungsverhältnis ist dieses 120 mm Apo Bino eines der besten Astronomie Groß-Ferngläser (Binos) seiner Klasse, die es derzeit am Markt gibt. Maximal flexibel ist es durch die 1,25 Zoll Okularaufnahmen, so dass die Vergrößerung individuell durch entsprechende Okulare frei gewählt werden kann. Bis zu ca. 100-fache Vergrößerungen sind problemlos möglich und via Testprotokoll sogar garantiert. Wem das nicht ausreicht, der kann das Glas von einer mit uns kooperierenden, renommierten Optikfirma gegen einen Aufpreis (von 380 Euro) sogar auf bis zu 180-fache Vergrößerung "tunen" lassen. Über diese Justage-Optimierung des SD-Apo APM 120 mm 90° Groß-Fernglas gibt's einen Testbericht bzw. ein entsprechendes Zertifikat von dieser Optikfirma.


Das 90 Grad APM 120 mm binocular zeichnet sich durch einen extrem hohen Kontrast und eine sehr gute Farbkorrektur und Transmission aus und ist sphärisch hervorragend korrigiert. Erreicht wird dies durch die beiden 2-linsigen Luftspalt SD-Apo Objektive, deren hintere Linse jeweils eine OHARA FPL 53 SD ist. Damit bietet das Astro-Großfernglas eine exzellente Bildqualität, die problemlos an japanische Gläser wie KOWA oder Myauchi (bisherige Referenz auf dem Markt der Großferngläser) heranreicht. Dies jedoch bei einem erheblich günstigeren Preis und deutlich mehr Flexibilität bei der Nutzung am Sternenhimmel.


Das SD-Apo 120 mm Großfernglas (90°) hat eine Brennweite von 660 mm. Mit seiner freien Objektiv-Öffnung von 120 mm sammelt das 120er ED-Bino ganze 44% mehr Licht als ein Gerät mit nur 100 mm Objektivöffnung. Der visuelle Zugewinn beim Beobachten ist beachtlich.


Wie beim kleineren Bruder können auch beim 120 mm APM Binocular nachfolgende Okulare fokussiert werden: die gesamte "Morpheus" Okular-Serie von Baader, das Docter 12,5 mm UWA Okular und die Tele Vue Okulare "Delos", "Nagler" und "Panoptik". Ganz besonders gut harmonieren aus unserer Erfahrung die Delos und Morpheus sowie das Docter 12,5 mm Okular mit diesem APM 120 mm SD-Apo Fernglas.


Das Einsatzgebiet dieses 120 mm Großfernglases ist sehr vielseitig. Es eignet sich in erster Linie natürlich perfekt für große Sternfelder, großflächigere Nebel und sehr gut auch für offene Sternhaufen. Viele Kugelsternhaufen sind ebenso schon in Reichweite dieses Glases, so dass Einzelsterne bereits aufgelöst sind. Und auch Galaxien machen Dank der 120 mm großen Linsen unter dunklem Himmel auch schon viel Spaß, weil erste Strukturen mit diesem Großfernglas sichtbar werden. Von den Planeten bereiten vor allem Saturn und Jupiter wirklich sehr große Freude, bei denen jeweils erstaunlich viele feine Strukturen auf deren Oberflächen auszumachen sind. Und vor allem natürlich auch der Mond, der beidäugig betrachtet ein wahrer Genuss ist. Alles wirkt herrlich plastisch. In Sternhaufen gaukelt uns das Hirn regelrecht Tiefe vor.


Wichtiger Hinweis zum Thema "Doppelbilder":

Viele Menschen schielen leicht, ohne es im Alltag zu bemerken. Denn das Hirn kompensiert das am Tage fast immer komplett, so dass es keine Doppelbilder gibt. Ganz anders beim Blick durch ein Großfernglas egal welches Herstellers bei Nacht (insbesondere bei höheren Vergrößerungen): Hier schafft es das Hirn dieser Menschen nicht, den leichten Sehfehler auszugleichen. Alles ist doppelt. Jedes Lichtpünktchen (egal ob Planet oder Einzelstern), das man durch die Okulare sieht, ist zweimal vorhanden. Manche Menschen schaffen es mit ein bisschen Übung (Training), dem Hirn die Bildüberlagerung mit der Zeit zu "lernen". Für einige bleiben es aber immer störende Doppelbilder. Das Beobachten mit einem Großfernglas ist somit dann eigentlich nicht mehr sinnvoll möglich. Darum empfehlen wir dringend und ausdrücklich jedem Interessenten, vor dem Kauf auszuprobieren, ob das Hirn die Bilder des Großfernglases sauber überlagern kann. Das kann man auch am Tag testen. Gerne probieren wir das mit Ihnen live bei uns hier am Chiemsee aus. Sollten Sie das Glas nicht nur für sich selbst nutzen, sondern immer wieder auch andere Personen durchsehen, dann müssen Sie damit rechnen, dass einige derer Doppelbilder haben werden. Abhilfe schaffen hier nur mechanische Systeme, die eine individuelle Bildüberlagerung zulassen. Das bietet allerdings kein Großfernglas der Welt. Hier hilft dann nur auf ein Bino-Teleskop/Doppelrefraktor auszuweichen. Diese bieten genau das. Selbst stärker schielnde Menschen können hier einfach, schnell und problemlos die beiden Bilder für sich überlagern. Diese Geräte bieten wir hier im Shop an.

Fazit: Wer im Großfernglas keine Doppelbilder sieht oder dafür nicht besonders anfällig ist, der kann getrost ein Großfernglas nutzen. Allen anderen empfehlen wir ausdrücklich, sich ein Gerät zuzulegen, das die beiden Bilder mithilfe eines mechanischen Systems individuell für den Anwender überlagern kann. Beispiele dazu finden Sie hier im Shop bei unseren Doppelrefraktoren.


Vergrößerungen und Optimierungen am 120 mm APM SD-Apo:

Wir nutzen dieses Glas vorwiegend im Vergrößerungsbereich von etwa 30 bis 80-fach. Über 100-fach (bis zu ca. 150-fach) lohnt natürlich insbesondere auch mal beim Mond und auch bei den Planeten (sofern die Atmosphäre ruhig genug ist). Doch um wirklich sicher zu gehen, dass das Glas diese Vergrößerungen bis 150-fach (bzw. maximal 180-fach) auch wirklich "mitmacht" und qualitativ immer noch ein verhältnismäßig gutes Bild zeigt, empfehlen wir Ihnen, das 120 mm APM Großfernglas durch die mit uns kooperierende Optikfirma entsprechend tunen zu lassen. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, ob ihm die "Standardvariante" (also bis zu 100-fach inkl. Zertifikat) ausreicht, oder ob er das 120 mm Großfernglas auch deutlich über 100-facher Vergrößerung nutzen will (nämlich bis zu maximal 180-fach, inkl. Zertifikat). Diese Optimierung des APM 120 mm SD-Apo auf bis zu 180-fach geschieht dann natürlich noch vor Auslieferung an Sie. Möglich ist allerdings, diese Optimierung auch irgendwann noch im Nachhinein machen zu lassen.


Erreicht wird die Optimierung bis zu 180-facher Vergrößerung durch drei Maßnahmen: a) sehr genaue Ausrichtung der Prismensätze, b) sehr genaues Zentrieren der Objektivlinsen, c) sehr genaue Justage der beiden optischen Achsen zueinander. Die technischen Daten des Großfernglases werden dadurch natürlich nicht verändert (bis auf die Stickstofffüllung, die durch das Tuning dann natürlich nicht mehr vorhanden ist).


Das Augenmerk liegt bei diesem 120 mm Großfernglas ganz klar in den umwerfend ästhetischen und glasklaren Bildern, die es vom Sternenhimmel bei moderaten Vergrößerungen zeigt. Dafür ist es gebaut und hier leistet es aus unserer Sicht und Erfahrung auch exzellent. Bezogen auf diesen Einsatzzweck ist das APM 120 SD-Apo definitiv das beste Großfernglas seiner Klasse, das es "von der Stange" zu kaufen gibt. Davon überzeugt uns das Glas in der Praxis immer wieder. Die Optik liefert ein tolles, glasklares Bild und zugleich kann man auch noch die Okulare beliebig wechseln. Was will man mehr?!


Empfehlenswerte Okularbrennweiten:

Wem welche Okular-Brennweiten für dieses 120 mm APM Großfernglas besser gefallen, ist eine sehr individuelle Sache. Bei vielen Sternhaufen entscheidet oft eine Brennweite von +/- 1mm für das noch einen Tick bessere Bild bzw. den schöneren Anblick. Deswegen ist eine feinere Abstufung zwischen ca. 10 und 6 mm Okularbrennweite durchaus gewinnbringend (belastet aber, weil man ja immer Pärchen braucht, schon ziemlich den Geldbeutel). Trotzdem geben wir Ihnen hier ein paar Anhaltspunkte. Aus unserer Erfahrung hat man viel Freude, wenn man diese Okular-Brennweiten(abstufungen) am 120 mm Großfernglas einsetzt: ca. 17-18 mm, ca. 12-14 mm, ca. 8-9 mm und ca. 6-6,5 mm. Eine Okularbrennweite von 4,5 mm (entspricht 147-fache Vergrößerung) macht aus unserer Sicht nur Sinn, wenn das APM 120 mm Apo Großfernglas bis 180-fache Vergrößerung optimiert ist und die Atmosphäre zugleich gut genug ist. Vergrößerungen jenseits von 150-fach machen aus unserer Sicht keinen wirklichen Sinn mehr. Da ist das Glas einfach schon übers seine Grenze hinaus.


Die Schwächen/Nachteile des APM 120 mm SD-Apo Großfernglases?!

Wenn man von den Schwächen des 120 mm Großfernglases spricht, ist das aus unserer Sicht ein bisschen Jammern auf hohem Niveau. Trotzdem sollen hier auch die Schwächen / Nachteile nicht unberücksichtigt bleiben. Der Griff könnte ein bisschen weiter in Richtung Objektive verschoben sein, damit das Glas beim Tragen nicht ganz so kopflastig ist. Und: die Stelle für den Leuchtpunktsucher ist bei 90° Einblick in Kombination mit sehr hochbauenden Okularen nicht ganz so prickelnd. Die Okulare (gerade wenn diese recht lang sind) sind dann im Weg und es erschwert den Blick durch den Leuchtpunktsucher hindurch zum Sternenhimmel ziemlich. Wen das stört, dem empfehlen wir, es so zu lösen, wie wir das gemacht haben. Nämlich den Sucherschuh vorne am Tubus seitlich versetzt (ca. 45° nach außen geneigt) durch eine extrem feste und stabile Klebung zu fixieren (siehe Fotos in der Galerie). Selbst bei der Beobachtung im Zenit kann man dann auf seinem Astrostuhl sitzen bleiben, weil man einfach den Kopf seitlich an den Okularen vorbei neigt und noch recht bequem den roten Leuchtpunkt im Sucher sehen kann. Wir haben damit beste Erfahrungen gemacht und sind gerne mit unserem Wissen behilflich, falls Sie Ihren Sucher auch dort vorne (am rechten oder linken Tubus) durch Klebung montieren möchten. Optisch haben wir jedoch nichts am APM 120 SD-Apo zu bemängeln. Bezogen auf das Preis- / Leistungsverhältnis bekommt man ein optisch hervorragendes Großfernglas, das unglaublich Freude bereitet und dessen Bilder vom Sternenhimmel süchtig machen. Wie oben schon gesagt, kennen wir derzeit in dieser 120 mm-Klasse kein besseres Großfernglas.


Die wichtigsten Daten und Highlights des APM 120 mm 90° Binos im Überblick
:

+ Freie Objektivöffnung: 120 mm
+ Brennweite: 660 mm (f/5,5)
+ Objektive: 2-linsige Luftspalt SD Apo, hintere Linse OHARA FPL 53 SD
+ Sehr, sehr gute Werte für: Farbkorrektur, Kontrast, Transmission
+ Justagestabil
+ Aufrechtes, seitenrichtiges Bild
+ 90° Einblick (ideal für die Astronomie)
+ Prismengröße: 28 mm
+ 1,25 Zoll Helikal-Fokussierer mit Messingspannring
+ Maximal erreichbares FOV am Himmel: 2,4 Grad
+ Pupillendistanz: 54 mm bis 75 mm Abstand
+ Wasserdicht (seit November 2017 bei allen neuen Gläsern)
+ Stickstoff-/Schutzgas-Füllung (seit November 2017 bei allen neuen Gläsern) ** !! siehe unten !!
+ Breitband-Multicoating aller optischen Flächen
+ Ausschiebbare schwarze Taukappen
+ Vergrößerung bis 100-fach sind via Testprotokoll der Fa. Wellenform möglich und garantiert
+ Gegen 380 Euro Aufpreis sind bis zu 180-fache Vergrößerungen (inkl. Zertifikat) realisierbar
+ Dachkantprismen (seitenrichtiges, aufrechtes Bild)
+ Relativ leicht für seine Größe (Gehäuse: Alu-Magnesium-Legierung)
+ Transport-Handgriff (mittig) mit Vorrichtung für Visier (z.B. Leuchtpunktsucher)
+ Maße (ca.): 680 mm lang, 288 mm breit und 145 mm hoch (jeweils an den Taukappen), 225 mm breit und 185 mm hoch (jeweils okularseitig)
+ Gewicht: 9 kg (inkl. Stativhalter)
+ Fotostativ-Adapter mit 3/8 Zoll Gewinde (Adapter auf 1/4 Zoll)
+ Die mitgelieferten 18mm (Flat Filed 65°) Okulare sind überraschend gut und bieten einen ruhigen, angenehmen Einblick

** Anmerkung zur Stickstoff-Füllung (Schutzgasfüllung): Die 120mm Apo-Großferngläser sind seit Nov. 2017 alle stickstoffgefüllt (um einem möglichen Beschlagen der Linsen von Innen noch besser vorzubeugen). Da jedoch JEDES Glas vor Auslieferung stets einer 100-fach Justage-Grundoptimierung unterzogen wird, kann es bei leicht dejustierten Gläsern notwendig werden, dass diese vor Auslieferung entsprechend nachjustiert werden müssen (die Linsen werden dabei optimal ausgerichtet). Und dabei entweicht der Stickstoff, so dass ein solches Glas dann keine Stickstoff-Füllung mehr hat. Wasserdicht ist es natürlich nach wie vor. Die Stickstoff-Füllung ist also nur eine Option, die sein kann. Wenn das Glas ab Werk schon bestens passt, muss auch nicht nachjustiert werden und die Stickstoff-Füllung bleibt erhalten. Kurzum: das ist also Glücksache. Und das sollte jeder Interessent wissen. In jedem Fall entweicht der Stickstoff aber, wenn bei dem Glas eine 180-fach-Justage-Optimierung (inkl. Zertifikat) gemacht werden soll. Aus unserer Erfahrung (3 Jahre Nutzung der APM Großferngläser bei unseren Führungen) ist die Stickstoff-Füllung nicht notwendig. Noch nie gab es diesbezüglich ein Problem. Zumal ja seit November 2017 alle 120 mm APM-Großferngläser wasserdicht sind.



Zum Lieferumfang gehört:
APM 120 mm SD-Apo Groß-Fernglas 90° Einblick (inkl. Wechsel-Okular-Aufnahme, Tragegriff und Fotostativ-Adapter), Testprotokoll mit zertifizierter Vergrößerungsleistung bis 100-fach (von Firma Wellenform), 2 Stück 18 mm Ultra Flat Field 65° Okulare (ergibt eine 37,6-fache Vergrößerung), 4 Staubkappen, Karton-Verpackung.


Sie wollen das 120 SD-Apo Groß-Fernglas 90 Grad live erleben/testen:
Dann besuchen Sie uns hier am Chiemsee (83253 Rimsting) und schauen sich das 120 mm SD-Apo Fernglas in Ruhe an und testen dieses exzellente Großfernglas live am Taghimmel. Sie werden begeistert sein von der Leistungsfähigkeit dieses hervorragenden 120 mm Apo Binos/binokulars. Somit kaufen Sie die Katze nicht im Sack. Auf Nachfrage sind ggf. auch Termine am Abend möglich (wenn es dunkel ist), so dass Sie sehen, was das Großfernglas am Sternenhimmel möglich macht.


Wir empfehlen Ihnen, das 90° APM 120 Groß-Fernglas aufgrund seines Gewichtes ausschließlich mit einer qualitativ sehr guten Gabelmontierung zu benutzen und zudem ein sehr stabiles, robustes und verwindungssteifes Stativ einzusetzen. Das Stativ muss in jedem Fall 9 kg Fernglasgewicht zuzüglich das Gewicht der eingesetzten (Gabel)Montierung problemlos tragen können. Also mindestens 14 kg. Wir empfehlen für das 120 SD-Apo Großfernglas das Stativ "Manfrotto Super-Pro 161MK2B" oder das Berlebach UNI 19c; beide Kurbelsäulen-Stative tragen je bis zu 20 kg Last und sind dank der Kurbel maximal flexibel in der Handhabung (Angebote siehe unten).

Und wir empfehlen Ihnen den Baader Skysurfer V Leuchtpunktsucher. Erstens weil er in Stufe 1 dunkel genug ist für astronomische Zwecke (im Gegensatz zu fast allen anderen Leuchtpunktsuchern am Markt). Zweitens, weil er mit knapp 4 cm eine riesige (und zudem nicht getönte) Scheibe hat. Und drittens, weil er qualitativ sehr hochwertig ist (Material, Mechanik).



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