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APM 120 mm SD-Apo 45° Großfernglas 1,25''

Art.-Nr. 00055
€4.299,00
lieferbar
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Artikelbeschreibung

Mich kann man live testen

Wichtiger Hinweis zum APM 120 mm SD-Apo Großfernglas mit 45 Grad Einblick:

Auf Wunsch kann dieses 45° 120 mm Großfernglas justageoptimiert werden. Damit wird das Großfernglas nicht nur noch leistungsfähiger, sondern es wird damit auch möglichen Doppelbildern effektiv entgegengewirkt, die evtl. aufgrund baulicher/mechanischer Gründe bei diesen 120er Gtoßferngläsern herrühren. Darum empfehlen wir Ihnen, sich vor dem Kauf mit uns telefonisch in Verbindung zu setzen, um diese Option zu besprechen und abzuwägen. Alle APM 120 mm 45° SD Großferngläser sind zwar bis etwa 100-fache Vergrößerung von APM vor der Auslieferung geprüft, so dass gewährleistet ist, dass Sie ein gutes Großfernglas bekommen. Aus mehreren Gründen lohnt sich aufgrund unserer Erfahrung allerdings eine zusätzlich durchgeführte Justage-Optimierung bei diesen 45 Grad 120 mm APM-Großferngläsern. Wir freuen uns über Ihren Anruf vor dem Kauf.




Aktuelle Information

In Kürze werden unser Sortiment zwei sehr (!) interessante Alternative zum APM 120 mm 90° Großfernglas bereichern:

Ein von uns gebauter, sehr wertiger und optisch exzellenter

115/800 mm Triplet-APO Doppelrefraktor (f/7)

zu einem sehr attraktiven Preis!
115 mm Öffnung, 800 mm Brennweite, 2-Zoll Okularaufnahme (d.h. etwa 3,2 Grad sichtbares Feld am Himmel), Vergrößerung garantiert bis 230-fach (mit Zertifikat).

Sowie ein

130/910 mm Triplet-APO Doppelrefraktor (f/7)

Daten entsprechend dem 115er. Vergrößerung garantiert bis 260-fach (mit Zertifikat).

Bei Interesse melden Sie sich einfach bei uns!



Informationen zum 90 Grad APM 120 mm SD Großfernglas:

Das APM 120 SD-Apo Großfernglas mit 45° Einblick ist ein hevrorragendes Großfernglas. Bezogen auf das Preis-/Leistungsverhältnis ist es eines der besten Astro Groß-Ferngläser (Binos) seiner Klasse, die derzeit am Markt erhältlich sind. Durch die 1,25 Zoll Okularaufnahmen ist es maximal flexibel, so dass die Vergrößerungen frei gewählt werden können. Bis zu ca. 100-fache Vergrößerungen sind problemlos möglich. Will man noch mehr Vergrößerung/Leistung, so kann dieses Glas von einer renommierten Optikfirma, die mit uns zusammenarbeitet, gegen Aufpreis getunt werden lassen auf bis zu 180-facher Vergrößerung. Für dieses Justage-Optimieren des SD Apo APM 120 mm 45° Groß-Fernglases gibt es dann selbstverständlich auch ein entsprechendes Zertifikat..


Das 45 Grad APM 120 mm binocular zeichnet sich durch einen extrem hohen Kontrast, eine sehr gute Farbkorrektur und Transmission aus und es ist sphärisch hervorragend korrigiert. Das wird erreicht durch die beiden 2-linsigen Luftspalt SD-Apo Objektive, deren jeweils hintere Linse eine OHARA FPL 53 SD ist. Somit bietet das Großfernglas für die Astronomie eine exzellente Bildqualität, die den Vergleich mit japanischen Gläsern, die die bisherige Referenz auf dem Großfernglas-Markt waren, (z.b. KOWA und Miyauchi) absolut nicht scheuen braucht. Dafür aber bei gleichzeitig erheblich günstigerem Preis.


Das SD-Apo 120 mm Großfernglas (45°) hat eine Brennweite von 660 mm. Mit seiner freien Objektiv-Öffnung von 120 mm sammelt das 120er ED-Bino ganze 44% mehr Licht als ein Gerät mit nur 100 mm Objektivöffnung. Der visuelle Zugewinn von nur 2 cm mehr Linsendurchmesser ist enorm.


Wie beim kleineren Bruder können auch beim 120 mm APM Binocular nachfolgende Okulare fokussiert werden: die gesamte "Morpheus" Okular-Serie von Baader und die Tele Vue Okulare "Delos", "Nagler" und "Panoptik". Ganz besonders gut harmonieren aus unserer Erfahrung die Delos und Morpheus sowie das neue APM 12,5 mm Okular mit 84° sGF (dies ist nahezu baugleich dem leider nicht mehr erhältlichen Docter 12,5 mm Okular) mit diesem APM 120 mm SD-Apo Fernglas


Das Einsatzgebiet dieses 45 Grad 120 mm Großfernglases ist sehr vielseitig. Es eignet sich in erster Linie natürlich perfekt für große Sternfelder, großflächigere Nebel und sehr gut auch für offene Sternhaufen. Viele Kugelsternhaufen sind ebenso schon in Reichweite dieses Glases, so dass Einzelsterne bereits aufgelöst sind. Und auch Galaxien machen Dank der 120 mm großen Linsen unter dunklem Himmel auch schon viel Spaß, weil erste Strukturen mit diesem Großfernglas sichtbar werden. Von den Planeten bereiten vor allem Saturn und Jupiter wirklich sehr große Freude, bei denen jeweils erstaunlich viele feine Strukturen auf deren Oberflächen auszumachen sind. Und vor allem natürlich auch der Mond, der beidäugig betrachtet ein wahrer Genuss ist. Alles wirkt herrlich plastisch. In Sternhaufen gaukelt uns das Hirn regelrecht Tiefe vor. Durch den 45° Einblick eignet es sich natürlich auch sehr gut für Naturbeobachtungen.


Wichtiger Hinweis zum Thema "Doppelbilder" beim APM 45° 120 mm SD-Apo :


Bei jedem Bino/Binokular/Großfernglas kann es zu Doppelbildern kommen. Man sieht in so einem Fall dann z.B. statt nur einem Saturn zwei (die knapp nebeneinanderstehen). Ursachen für die Entstehung von Doppelbildern gibt es mehrere. Nämlich mechanische sowie von unserem Hirn (oder auch den Augen) verursachte.
Viele Menschen schielen leicht, ohne es im Alltag zu bemerken. Denn das Hirn kompensiert das am Tage fast immer komplett, so dass es keine Doppelbilder gibt. Ganz anders beim Blick durch ein Bino/Großfernglas egal welches Herstellers und das vor allem nachts (und insbesondere bei höheren Vergrößerungen): Hier schafft es das Hirn dieser Menschen nicht, den leichten Sehfehler auszugleichen. Alles ist doppelt. Jedes Lichtpünktchen (egal ob Planet oder Einzelstern), das man durch die Okulare sieht, ist zweimal vorhanden. Manche Menschen schaffen es mit ein bisschen Übung (Training), dem Hirn die Bildüberlagerung mit der Zeit zu "lernen". Für einige bleiben es aber immer störende Doppelbilder. Das Beobachten mit einem Großfernglas ist somit dann eigentlich nicht mehr sinnvoll möglich.
Gründe für Doppelbilder können aber auch mechanische sein. Sind Linsen/Bauteile/optische Elemente im Großfernglas nicht optimal justiert und zueinander ausgerichtet, verlaufen die beiden Strahlenbündel nicht parallel zueinander. Es kommt zu Doppelbildern. Die Ursache kann aber auch bei den verwendeten Okularen liegen. Üblicherweise werden Okulare von den Herstellern für die monokulare Beobachtung gefertigt. Bei der Verwendung mit einem Bino/Großfernglas benötigt man allerdings zwei Stück. Liegt nun bei einem Okular die optische Achse nicht exakt auf seiner mechischen Achse, kommt es zu Doppelbildern. Aus unserer Erfahrung betrifft das vor allem die günstigen/günstigeren Okular-Marken (unter 200 Euro pro Stück). Bei den von uns empfohlenen Okularen haben wir eine derartige Dejustierung bislang nicht feststellen können. Abhilfe schafft nur, dass man das in den Okularsuazug eingesteckte und nicht geklemmte Okular so lange um seine Rotationsachse im Okularauszug dreht, bis man (beidäuigig schauend) kein Doppelbild mehr hat. Das Problem ist, dass die Scharfstelleung beim 90 Grad APM 120 mm SD Großfernglas durch Helikal-Fokussierer erfolgt. Also durch Rotation der Okulare um ihre Längsachse. Im ärgsten Fall kann das dazu führen, dass man die Okulare gar nicht klemmen kann, weil nur so Doppelbilder zu vermeiden sind. Das Ganze muss natürlich so nicht eintreten. Uns ist nur wichtig, dass man sich diese Problematiken vergegenwärtigt. Sie also als vorkommend in Betracht zieht im Zusammenhang mit Großferngläsern.

Darum empfehlen wir dringend und ausdrücklich jedem Interessenten, vor dem Kauf eines 90 Grad 120 mm APM SD-Apo Großfernglases auszuprobieren, ob das Hirn die Bilder sauber überlagern kann. Das kann man auch am Tag testen. Gerne probieren wir das mit Ihnen live bei uns hier am Chiemsee aus. Sollten Sie das Glas nicht nur für sich selbst nutzen, sondern immer wieder auch andere Personen durchsehen, dann müssen Sie allerdings leider damit rechnen, dass einige derer Doppelbilder haben werden.

Um zumindest die mechanischen Gründe für Doppelbilder möglichst gegen Null zu reduzieren, empfehlen wir bei den 120 mm APM Großferngläsern (90°) die Durchführung einer Justage-Optimierung. Weniger, um damit noch höher vergrößern zu können (d.h. jenseits von ca. 110-120-fach), sondern vor allem, um mögliche Doppelbilder zu eliminieren. Wer allerdings vorhat, mit einem solchen 120 mm Großfernglas nicht höher als etwa 100-110-fach zu vergößern, der braucht das Geld für eine solche zusätzliche Justageoptimierung (bis 180-fach, z.B. durch die Firma Wellenform) )nicht unbedingt investieren, da alle Gläser ja bis zu etwa dieser Leistung vor der Auslieferung stets von APM überprüft werden (und falls nötzig, durch APM entsprechend angepasst werden).

Komplette Abhilfe schaffen hier nur mechanische Systeme, die eine individuelle Bildüberlagerung zulassen. Das bietet allerdings kein Großfernglas der Welt. Hier hilft dann nur auf ein Bino-Teleskop/Doppelrefraktor auszuweichen. Diese bieten genau das. Selbst stärker schielende Menschen können hier einfach, schnell und problemlos die beiden Bilder für sich durch eine bestimmte mechanische Mimik überlagern. Genau solche Geräte, die das können, bieten wir hier im Shop an. Nebend er noch viel besseren Optik ist das der Grund, warum diese deutlich teurer sind als Großferngläser.

Fazit: Wer im Großfernglas keine Doppelbilder sieht oder dafür nicht besonders anfällig ist, der kann getrost ein Großfernglas nutzen. Allen anderen empfehlen wir ausdrücklich, sich ein Gerät zuzulegen, das die beiden Bilder mithilfe eines mechanischen Systems individuell für den Anwender überlagern kann. Beispiele dazu finden Sie hier im Shop bei unseren Doppelrefraktoren.


Vergrößerungen mit dem 45 Grad APM 120 mm SD Großfernglas:

Wir nutzen dieses Glas vorwiegend im Vergrößerungsbereich von etwa 30 bis 80-fach und empfehlen es auch für diesen Bereich. Über 100-fach lohnt natürlich insbesondere auch mal beim Mond und auch bei den Planeten (sofern die Atmosphäre ruhig genug ist). Doch muss einem dann klar sein, dass der Beobachtungs-Komfort immer schlechter wird. Die Geräte sind und bleiben ferngläser und sind keine astronomischen Geräte, mit denen Vergößerungen weit jenseits von 150-180-fach möglich sind (bei immer noch sehr gutem Bild und ebensolcher Bildästhetik).
Stört einen am Großfernglas geringerer Komfort und Bild-Ästehtik bei Vergößerungen bei 110-180-fach nicht, dann sollte man in jedem Fall eine zusätzliche Justage-Optimeirung an dem Glas durchführen lassen. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, ob ihm die "Standardvariante" (also bis zu etwa 100-fach, quasi "ab Werk") ausreicht, oder ob er das 120 mm Großfernglas auch deutlich über 110-facher Vergrößerung nutzen will (nämlich bis zu maximal 180-fach, inkl. Zertifikat). Diese Optimierung des APM 120 mm SD-Apo auf bis zu 180-fach kann entweder direkt bei Kauf (noch vor Auslieferung zu Ihnen) durchgeführt werden, oder natürlich auch jederzeit zu einem späteren Zeitpunkt von Ihnen eigenständig (bzw. gerne auch mit unserer Vermittlungs-Hilfe).


Erreicht wird die Optimierung bis zu maximal 180-facher Vergrößerung durch drei Maßnahmen: a) sehr genaue Ausrichtung der Prismensätze, b) sehr genaues Zentrieren der Objektivlinsen, c) sehr genaue Justage der beiden optischen Achsen zueinander. Die technischen Daten des Großfernglases werden dadurch natürlich nicht verändert (bis auf die Stickstofffüllung, die durch das Tuning dann natürlich nicht mehr vorhanden ist).


Das Augenmerk liegt bei diesem 45 Grad 120 mm Großfernglas ganz klar in den umwerfend ästhetischen und glasklaren Bildern, die es vom Sternenhimmel bei moderaten Vergrößerungen zeigt. Dafür ist es gebaut und hier leistet es aus unserer Sicht und Erfahrung auch exzellent. Bezogen auf diesen Einsatzzweck ist das APM 120 SD-Apo definitiv das beste Großfernglas seiner Klasse, das es "von der Stange" zu kaufen gibt. Davon überzeugt uns das Glas in der Praxis immer wieder. Die Optik liefert ein tolles, glasklares Bild und zugleich kann man auch noch die Okulare beliebig wechseln. Was will man mehr?!


Empfehlenswerte Okularbrennweiten:

Wem welche Okular-Brennweiten für dieses 120 mm APM Großfernglas besser gefallen, ist eine sehr individuelle Sache. Bei vielen Sternhaufen entscheidet oft eine Brennweite von +/- 1mm für das noch einen Tick bessere Bild bzw. den schöneren Anblick. Deswegen ist eine feinere Abstufung zwischen ca. 10 und 6 mm Okularbrennweite durchaus gewinnbringend (belastet aber, weil man ja immer Pärchen braucht, schon ziemlich den Geldbeutel). Trotzdem geben wir Ihnen hier ein paar Anhaltspunkte. Aus unserer Erfahrung hat man viel Freude, wenn man diese Okular-Brennweiten(abstufungen) am 120 mm Großfernglas einsetzt: ca. 17-18 mm, ca. 12-14 mm, ca. 8-9 mm und ca. 6-6,5 mm. Eine Okularbrennweite von 4,5 mm (das entspricht 147-facher Vergrößerung) macht aus unserer Sicht nur dann Sinn, wenn das APM 120 mm Apo Großfernglas bis 180-fache Vergrößerung optimiert ist und die Atmosphäre zugleich gut genug ist. Jenseits von etwa 150-facher Vergrößerung stößt das Glas an seine Grenzen bzw. ist dann schon darüber hinaus. Es ist ein Großfernglas und kein Voll-Apo-Teleskop.


Die Schwächen/Nachteile des APM 120 mm SD-Apo Großfernglases?!

Wenn man von den Schwächen des 120 mm Großfernglases spricht, ist das aus unserer Sicht ein bisschen Jammern auf hohem Niveau. Trotzdem sollen hier auch die Schwächen / Nachteile nicht unberücksichtigt bleiben. Der Griff könnte ein bisschen weiter in Richtung Objektive verschoben sein, damit das Glas beim Tragen nicht ganz so kopflastig ist. Optisch haben wir jedoch nichts am APM 120 SD-Apo zu bemängeln. Bezogen auf das Preis-/Leistungsverhältnis bekommt man ein optisch hervorragendes Großfernglas, das unglaublich Freude bereitet und süchtig macht. Wie oben schon gesagt, kennen wir derzeit in dieser 120 mm-Klasse kein besseres Großfernglas.


Die wichtigsten Daten und Highlights des APM 120 mm 45° Binos im Überblick
:

+ Freie Objektivöffnung: 120 mm
+ Brennweite: 660 mm (f/5,5)
+ Objektive: 2-linsige Luftspalt SD Apo, hintere Linse OHARA FPL 53 SD
+ Sehr, sehr gute Werte für: Farbkorrektur, Kontrast, Transmission
+ Justagestabil
+ 45° Einblick (für Astronomie und Naturbeaobachtung)
+ Prismengröße: 28 mm
+ 1,25 Zoll Helikal-Fokussierer mit Messingspannring
+ Maximal erreichbares FOV am Himmel: 2,4 Grad
+ Pupillendistanz: 54 mm bis 75 mm Abstand
+ Wasserdicht (seit November 2017 bei allen neuen Gläsern)
+ Stickstoff-/Schutzgas-Füllung (seit November 2017 bei allen neuen Gläsern) ** !! siehe unten !!
+ Breitband-Multicoating aller optischen Flächen
+ Ausschiebbare schwarze Taukappen
+ Vergrößerung bis 100-fach sind via Testprotokoll der Fa. Wellenform möglich und garantiert
+ Gegen 600 Euro Aufpreis sind bis zu 180-fache Vergrößerungen (inkl. Zertifikat) realisierbar
+ Dachkantprismen (seitenrichtiges, aufrechtes Bild)
+ Relativ leicht für seine Größe (Gehäuse: Alu-Magnesium-Legierung)
+ Transport-Handgriff mit Vorrichtung für Visier (z.B. Leuchtpunktsucher)
+ Maße (ca.): 655 mm lang, 288 mm breit und 145 mm hoch (jeweils an den Taukappen), 225 mm breit und 145 mm hoch (jeweils okularseitig)
+ Gewicht: 9 kg (inkl. Stativhalter)
+ Fotostativ-Adapter mit 3/8 Zoll Gewinde (Adapter auf 1/4 Zoll)
+ Die mitgelieferten 18mm (Flat Filed 65°) Okulare sind überraschend gut und bieten einen ruhigen, angenehmen Einblick


** Anmerkung zur Stickstoff-Füllung (Schutzgasfüllung): Die 120mm Apo-Großferngläser sind seit Nov. 2017 alle stickstoffgefüllt (um einem möglichen Beschlagen der Linsen von Innen noch besser vorzubeugen). Da jedoch JEDES Glas vor Auslieferung stets einer 100-fach Justage-Grundoptimierung unterzogen wird, kann es bei leicht dejustierten Gläsern notwendig werden, dass diese vor Auslieferung entsprechend nachjustiert werden müssen (die Linsen werden dabei optimal ausgerichtet). Und dabei entweicht der Stickstoff, so dass ein solches Glas dann keine Stickstoff-Füllung mehr hat. Wasserdicht ist es natürlich nach wie vor. Die Stickstoff-Füllung ist also nur eine Option, die sein kann. Wenn das Glas ab Werk schon bestens passt, muss auch nicht nachjustiert werden und die Stickstoff-Füllung bleibt erhalten. Kurzum: das ist also Glücksache. Und das sollte jeder Interessent wissen. In jedem Fall entweicht der Stickstoff aber, wenn bei dem Glas eine 180-fach-Justage-Optimierung (inkl. Zertifikat) gemacht werden soll. Aus unserer Erfahrung (3 Jahre Nutzung der APM Großferngläser bei unseren Führungen) ist die Stickstoff-Füllung nicht notwendig. Noch nie gab es diesbezüglich ein Problem. Zumal ja seit November 2017 alle 45° 120 mm APM-Großferngläser wasserdicht sind.


Das gehört zum Lieferumfang:
APM 120 mm SD-Apo Groß-Fernglas 45° Einblick (inkl. Wechsel-Okular-Aufnahme, Tragegriff und Fotostativ-Adapter), Testprotokoll mit zertifizierter Vergrößerungsleistung bis 100-fach (von Firma Wellenform), 2 Stück 18 mm Ultra Flat Field 65° Okulare (ergibt eine 37,6-fache Vergrößerung), 4 Staubkappen, Karton-Verpackung.


Informationen zu unseren vergünstigten Set-Preisen:

Sie können dieses 120 mm APM SD-Apo 45° Großfernglas auch im Set zusammen mit der passenden APM-Gabelmontierung erwerben (Sie sparen: 300 Euro), oder im Set zusammen mit dem Berlebach UNI 19 C Stativ (Sie sparen 300 Euro). Oder Sie nutzen die noch etwas günstigere Komplett-Variante aus: 120 mm APM SD-Apo 40° Großfernglas zusammen mit der APM-Gabelmontierung UND dem Berlebach UNI 19 C Stativ (hier sparen Sie 340 Euro).


Sie wollen das 120 SD-Apo Groß-Fernglas mit 45 Grad Einblick live erleben/testen:
Dann besuchen Sie uns hier am Chiemsee (83253 Rimsting) und schauen sich das 120 mm SD-Apo Fernglas (45°) in Ruhe an und testen dieses exzellente Großfernglas live am Taghimmel. Sie werden begeistert sein von der Leistungsfähigkeit dieses hervorragenden 120 mm Apo Binos/binokulars. Somit kaufen Sie die Katze nicht im Sack. Auf Nachfrage sind ggf. auch Termine am Abend möglich (wenn es dunkel ist), so dass Sie sehen, was das Großfernglas am Sternenhimmel möglich macht.


Wir empfehlen Ihnen, das 45° APM 120 Groß-Fernglas aufgrund seines Gewichtes ausschließlich mit einer qualitativ sehr guten Gabelmontierung zu benutzen und zudem ein sehr stabiles, robustes und verwindungssteifes Stativ einzusetzen. Das Stativ muss in jedem Fall 9 kg Fernglasgewicht zuzüglich das Gewicht der eingesetzten (Gabel)Montierung problemlos tragen können. Also mindestens 14 kg. Wir empfehlen für das 120 SD-Apo Großfernglas das Stativ "Manfrotto Super-Pro 161MK2B" oder das Berlebach UNI 19c; beide Kurbelsäulen-Stative tragen je bis zu 20 kg Last und sind dank der Kurbel maximal flexibel in der Handhabung (Angebote siehe unten).

Und wir empfehlen Ihnen den Baader Skysurfer V Leuchtpunktsucher. Erstens, weil er in Stufe 1 dunkel genug ist für astronomische Zwecke (im Gegensatz zu fast allen anderen Leuchtpunktsuchern am Markt). Zweitens, weil er mit knapp 4 cm eine riesige (und zudem nicht getönte) Scheibe hat. Und drittens, weil er qualitativ sehr hochwertig ist (Material, Mechanik).



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