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Berlebach UNI 19c, Stativ für Großfernglas/Bino & Doppelrefraktoren

Art.-Nr. 00045
€620,00
lieferbar
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Artikelbeschreibung

Mich kann man live testen

Das Berlebach UNI 19c ist das perfekte Astro-Stativ für Großferngläser & Doppelrefraktoren mit Kurbel-Mitel-Säule für Geräte (inkl. Gabel-Montierung) bis zu ca. 18 kg Gewicht. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist beim Stativ Berlebach Uni 19 c sehr günstig, weil es aus unserer Sicht nur sehr wenige gute Stative mit Kurbelsäule gibt, die für Teleskope/Binos/Großferngläser exzellent geeignet sind. Das Astro-Stativ ist sehr schwingungsarm, hat eine kurze Transportlänge (97 cm), steht sehr sicher und stabil und wiegt nur 7 kg.


Das ganz große Plus dieses sehr guten Kurbel-Stativs für die Astronomie: die Kurbelsäule, die nicht nur einen Hub von bis zu knapp 40 cm bietet, sondern dabei auch noch relativ hohe Schwingungs-Armut zeigt. Das ist alles andere als selbstverständlich bei Kurbelsäulen-Stativen. Auf dem Markt gibt es viele Stative mit Kurbel-Mittesäule, doch die wenigsten Stative eignen sich für Bino/Großferngläser, weil die Kurbelsäule einfach unterdimensioniert ist. Bei einem 100 mm bis 120 mm Bino/Großfernglas oder Doppelrefraktor mit 4-5 Zoll Öffnung, sind inkl. Gabel/Montierung schnell 15 Kilo Gesamtgewicht zusammen. Die wollen nicht nur mit der Kurbelsäule sicher und zuverlässig bewegt werden, sondern das ganze Stativ sollte dabei auch noch sicher und sehr stabil stehen. Stößt man versehentlich gegen das Teleskop oder Stativ, sollte dieses nicht gleich umfallen. Und auch sollte es innerhalb von wenigen Sekunden ausschwingen. Ist die Säule zu instabil oder aus minderwertigem Material, kann es zu Ausschwingzeiten von durchaus 6-8 Sekunden kommen. Das zeigte sich bei vielen Kurbelsäulen-Stativen, die wir in den letzten Jahren getestet haben. Ein Beobachten mit Vergrößerungen in Richtung 100-fach (oder darüber hinaus) sind dann nicht mehr machbar und überhaupt war uns die gesamte Anordnung zu instabil.


Wir haben das Berlebach UNI 19c mit unserern 100/120mm Großferngläsern/Bino-Teleskopen bei unseren Führungen im Dauereinsatz und sind begeistert von seiner Leistung und Handhabung. Dank dem großen Hub brauchen wir die Stativhöhe gar nicht mehr variieren, weil alle Himmelsobjekte im Bereich zwischen 15° und 90° schnell und einfach mit der Kurbelsäule (im Zusammenspiel mit den höhenverstellbaren Astro-Stühlen) erreichbar sind. So macht die Himmelsbeobachtung Freude.


Beachten sollte man allerdings, dass die Ausschwingzeiten (wie bei jedem Kurbelstativ) etwas länger werden, wenn man das Stativ unter Last mit maximal ausgefahrener Kurbelsäule nutzt. In der Praxis ist das maximal Ausfahren (= 39 cm) jedoch überhaupt nicht nötig, weil ein Hub von bis zu 30 cm Höhe schon völlig ausreicht. In diesem Hubbereich (also zwischen 0 und 30 cm) haben wir das Holz-Stativ ausgiebig getestet und somit ist das Berlebach UNI 19c sehr empfehlenswert aus unserer Sicht. Stuppst man gegen das Großfernglas so dämpft diese Berlebach-Stativ die Schwingungen innerhalb von 3-4 Sekunden. Details diesbezüglich, bzw. einen Vergleich des Schwingungs-Verhaltens zwischen dem Berlebach und Manfrotto Stativ lesen Sie bitte weiter unten im Text.


Die wichtigsten Daten zum Berlebach UNI 19c Holz-Stativ:

+ Arbeitshöhe von 53 cm (min) bis maximal 179 cm (bei ausgefahrenem Hub und 20° Beinspreizung)
+ Hubsäule (mit Blockierschraube), die einen Hub von bis zu 39 cm erlaubt
+ Trägt bis zu 20 kg schwere Geräte (Ferngläser, Teleskope, Doppelrefraktoren/Binos)
+ Obere Anbringung: 3/8''
+ Sehr gute Schwingungsdämpfung und Verwindungssteifigkeit dank Eschenholz
+ Sehr stabiler, fester und sicherer Stand
+ Gummifüße mit versenkbaren Spikes
+ Stativbeinanschläge (4 Rastungen): bei 20°, 35°, 55° und 80°
+ Eingebaute Nivellierlibelle
+ Minimale Transportlänge (komplett zusammengeklappt): 97 cm
+ Gewicht: 7,1 kg
+ Maße der Stativbeine (Breite/Dicke): ca. 7 cm / 3,5 cm
+ Durchmesser der Auflagefläche des Tellers: 8,9 cm


Wir empfehlen das Berlebach UNI 19c Stativ ausdrücklich für die 100 mm / 120 mm APM Großferngläser und alle größeren Doppelrefraktoren (bis maximal 5 Zoll Öffnung). Denn die Gläser inkl. der je nach Baurt zusätzlich nötigen Montierungen/Gabelmontierungen wiegen zwischen ca. 12 bis 16 kg. Das erfordert ein extrem gutes Astro-/Teleskop-Stativ mit hoher Stabilität. Hinzu kommt die hohe Flexibilität, die der Einsatz von Teleskopen und Großferngläsern Stativen/Foto-Stativen abverlangt. Beides erfüllt das Stativ von Berlebach aus unserer langjährigen Erfahrung nachts mit den Binos exzellent. Vor allem ist die Kurbelsäule des Astro-Stativs so gut und stabil gelagert und geführt, dass damit auch Vergößerungen über 100-fach problemlos möglich sind.


Belastungs-Limit bei ca. 16-17 kg: Die Erfahrung zeigt, dass das Berlebach UNI 19 c (ebenso wie das Manfrotto MK 161 2B, das wir ebenso sehr empfehlen) im Dauerbetrieb bis zu Gesamtlasten von bis zu ca. 16-17 kg noch zurecht kommt. Darüber hinaus gerät die Kurbelsäule an ihr Limit und es kann zu schleichend eintretenden Schäden an der Kurbelsäule kommen (Alu-Abrieb). Abnutzungserscheinungen stellten wir bei der Nutzung des UNI 19 C mit dem APM 120 mm Großfernglas über die Jahren fest. Deswegen können wir für Großferngläser das Manfrotto Stativ nur bis 100 mm Öffnung empfehlen (also bei einem gesamtgewicht Glas + Gabel von nicht mehr als ca. 14 kg). Das Berlebach UNI 19 Stativ kommt hingegen mit dem 120 mm APM Großfernglas gerade noch gut und dauerhaft ohne Probleme zurecht.


Unsere generelle Empfehlung: Die Nutzung von Schwingungs-Dämpfern beim Stativ

Wir nutzen das Stativ ausschließlich mit den aufgeschraubten Gummizapfen (statt der aufgeschraubten Spikes). Stellt man unter die drei Gummizapfen jeweils ein Astro-Schwingungspad (siehe auf den Fotos), was wir empfehlen, so reduziert sich die ohnehin schon geringe Nachschwingzeit der ganzen Einheit nochmals merklich. Die Kombination Spikes und Dämpfungspads ist hingegen nicht zu empfehlen! Beste Erfahrungen haben wir mit den CELESTRON Schwingungs-Dämpfungs-Pads am Stativ/Telesko gemacht. Um gut 50% reduzieren sich Schwingungen und Virbrationen der gesamten Einheit. Das ist wirklich erstaunlich und ein geoßer Gewinn beim beobachten. Aus diesem Grund empfehlen wir genau diese Anti-Vibrations-Pad unbedingt.


Kurbelsäulen-Stative: Manfrotto MK161 und Berlebach Uni 19c im Vergleich / Vergleichs-Test

Die Stative sind beide Astronomie-tauglich und nehmen sich letztlich nicht viel. Beide Stative sind sehr verwindungssteif und gefallen uns. Das Manfrotto MK161 ist flexibler in der Beinwinkel-Stellung (Beinspreizung), lässt sich nachts unter Last einfacher höhenverstellen (Mechanik der Stativbeine) und lässt größere Gesamt-Höhen zu (bis 297 cm); es ist damit insgesamt vielseitiger. Dafür findet man dank der 4 Rasterpunkte beim Berlebach-Stativ immer wieder sofort und einfach die gleiche (bevorzugte/individuell für seine Zwecke passende) Beinstellung/Spreizung. Das Uni 19 C von Berlebach ist damit viel schneller aufgebaut und auch wieder zusammengebaut/zusammengeklappt.Die Kurbelsäulen der Stative sind beide ähnlich robust, stark und relativ schwingungsarm, wobei aber das Berlebach Uni 19c bei diesem Punkt eindeutig die Nase vorn hat. Stuppst man gegen das 100 mm APM Großfernglas (das in einer Binoptic-Gable sitzt), so schwingt das System mit einem Berlebach-Stativ (10 cm Hub ausgefahren) nur etwa bis zu 3 Sekunden nach, wo hingegen das System mit dem Manfrotto-Stativ (ebenso 10 cm Hub ausgefahren) schon bis zu 4-5 Sekunden braucht. Bei jeweils 25 cm ausgefahrener Hubsäule erhöht sich die Ausschwingungszeit bei beiden Stativen gleich intensiv um je etwa 1 Sekunde. Ein weiterer Vorteil des Berlebach Uni 19c: es lässt fast 15 cm mehr Hub zu als das Manfrotto MK1612b und ist diesbezüglich flexibler (man braucht somit umso weniger die Sitzhöhe des Beobachters verstellen). Beim Manfrotto-Stativ lässt sich dafür aber die Kurbelsäule unter Last etwas einfacher (weniger Kraftaufwand) hochdrehen. Das Berlebach-Stativ dafür wiederum ca. 1 kg leichter und hat eine etwa 10 cm kürzere Transportlänge als das Manfrotto Super Pro. Ein zentraler Unterschied ist natürlich, dass das Manfrotto-Stativ aus Alu gebaut ist (Farbe schwarz) und das Berlebach aus Eschenholz (natur). Rein optisch wirkt das Berlebach wegen des Eschen-Holzes natürlich ganz anders, als das dunkle Manfrotto-Stativ. Das ist Geschmackssache. Vorteilhaft ist, dass man die Stativbeine des Berlebach Uni 19c nachts besser sieht, als die schwarzen des Manfrotto MK1612b.

Zu beachten ist, dass aus unserer langjährigen Erfahrung das Berlebach Stativ wegen der offenbar besseren mechanischen Qualität dauerhaft etwas mehr Last schafft zu tragen. Beim Manfrotto-Stativ haben sich nach 3-4 Jahren merkliche Ermüdungs-/Verschleiß-Erscheinungen gezeigt, so dass wir das Manfrotto Stativ für Großfernglas-Setups /ab ca. 15-16 kg Gesamtgewicht) nicht mehr empfehlen können. Das Berlebach UNI 19 C kommt hingegen mit dem APM 120 mm Großfernglas inkl. Schwenkgabel noch dauerhaft zurecht (siehe dazu auch die Bemerkungen weiter oben im Text).

In Summe aller Punkte gefällt uns das Berlebach Uni 19 C für die Nutzung von Großferngläsern etwas besser bzw. ist bei den 120 mm APM Großerngläsern alternativlos. Das Manfrotto-Stativ hat dann die Nase ein bisschen vorne, wenn man stets in unebenen Gelände unterwegs ist. Dafür braucht man wegen den fehlenden Rasterpunkten in den Stativbeinen immer länger, bis das Stativ "im Wasser" steht. Anders das Uni 19 C: durch die 4 Rasterpunkte verändert man ohne darauf achten zu müssen, ob es noch gerade steht, die Grundhöhe. Wer also oft Auf-/Abbaut und auch oft die Grundhöhe ändert, der ist mit dem Uni 19C besser bedient!


Andere Holzfarben: Auf Nachfrage können Sie bei uns das Berlebach Uni 19c auch in anderen Farben haben (nämlich in grün, nussbaum, profischwarz, titangrau, tarnfarben) und statt der 3/8 Zoll Befestigung sind auch andere Schraubenmaße möglich (1/4 Zoll, 5/8 Zoll, M8 oder M10). Sprechen Sie uns bitte vor Bestellung an.



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