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Skywatcher Heritage 130 mm Dobson Flex Tube

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Skywatcher Heritage 130 mm Dobson Flex Tube 00049

Mich kann man live testen

Das Skywatcher Heritage 130 mm Flex Tube: Ein ideales Teleskop für Einsteiger und Kinder! Viel Leistung für wenig Geld.

Wir empfehlen das Teleskop für Kinder ab 8-10 Jahre.

Mit diesem Einsteiger-Teleskop bekommen Sie viel Leistung für wenig Geld. Denn wie auch bei großen Dobson-Spiegelteleskopen verfügt auch dieses Mini-Dobson (5 Zoll Öffnung = 130 mm) über eine sogenannte Rockerbox, in der der Tubus frei bewegt werden kann (links/rechts, rauf/runter). Die Rockerbox ersetzt Stativ und Montierung, die bei anderen Teleskop-Typen nötig ist. Durch die günstig herzustellenden Holz-Rockerbox (im Vergleich zu einem einigermaßen stabilen Stativ mitsamt Montierung) fließt im Verhältnis deutlich mehr des investierten Geldes in die optischen Komponenten (also den Hauptspiegel und Fangspiegel). Somit sind die optischen Komponenten nicht nur meist hochwertiger (im Vergleich zu Nicht-Dobson-Modellen), sondern auch noch größer (Durchmesser). Und umso größer die Öffnung eines Teleskops (bei im Vergleich gleich guter optischer Qualität), desto mehr (lichtschwache Objekte) kann man sehen und desto mehr Details an den Objekten kann man sehen. Bei den Astronomen gibt es nämlich im puncto Teleskopkauf zwei "Gesetze": 1.) Öffnung ist durch nichts anderes zu ersetzen, als mehr Öffnung. Und 2.): ein dunkler Himmel ist nur durch einen noch dunkleren Himmel zu ersetzen. Mit diesem 5 Zoll Dobson-Teleskop bekommt man also definitiv viel Leistung für wenig Geld. Das ganze Teleskop wird auf einen stabilen Tisch (bzw. sonst eine ebene Fläche) gestellt, der Flex-Tubus herausgezogen, ein Okular eingesteckt, der Leuchtpunktsucher eingeschatet und dann kann die Reise über den Nachthimmel schon beginnen. Bis es losgehen kann dauert es nur ein paar Minuten ...

Dank des 5 Zoll (=130 mm) großen Spiegels sind (bei klarem Himmel) schon sehr viele feine Details auf der Mondoberfläche zu sehen, die 4 Monde und Wolkenbänder von Jupiter (ggf. sogar inkl, dem "Roten Fleck"), der Saturn mitsamt seinem Ringsystem und etwa 2 bis 3 seiner Monde, sowie eine große Anzahl an offenen Sternhaufen und auch einigen Kugelsternhaufen (z.B. M13, M15), bei dunklem, klarem Himmel sind auch Galaxien zu sehen (vor allem die Andromeda-Galaxie M31, also unsere Nachbargalaxie) sowie einige Galaktische Nebel (z.B. Orionnebel M42 oder Lagunennebel M8) und natürlich auch Planetarische Nebel (z.B. der Ringnebel und Hantelnebel).


Das ideale Einsteiger-Teleskop bzw. Teleskop für Kinder!

Oft werden wir gefragt, welches Teleskop wir geeignet halten für Kinder und Einsteiger. Die Antwort darauf ist alles andere als einfach. denn meistens will der Einsteiger erst mal nicht allzu tief in die Tasche greifen müssen, dennoch aber schon viel sehen wollen und das auch noch ohne gleich einen Teleskop-Bedienungs-Kurs besuchen zu müssen und/oder wochenlang Anleitungen zu lesen. Aus unserer Sicht und Erfahrung geht es mit vernünftigen Teleskopen erst ab etwa 700-1000 Euro los. Für Stativ/Montierung muss man noch ein paar hunbdert Euro einplanen und für zwei bis drei Okulare (denn die, die in Sets enthalten sind, sind meist sehr schlechte Okulare). Dem Verbraucher zeigen sich allerdings in diversen Elektromärkten, Fotogeschäften oder Shops von Kaffeeanbietern und Lebensmittel-Discountern toll aussehende Teleskope mit vielen faszinierenden Schrauben, Rädchen und Skalen, mit tollen Namen, tollem Design usw. Am besten auch noch gleich mit Smartphone-Schnittstelle, Bluetooth, Go-To-Systemen und anderem augenscheinlich wichtigen/unerlässlichen Features – bis hin zu Vergrößerungsversprechen von mehren hundertfachen. Bei all diesem schmückenden Beiwerk und technischem Schnick-Schnack fließt aber dann dort am wenigsten hin, wo eigentlich am meisten hinfließen soll: nämlich in die Qualität der optischen Komponenten und in eine stabile Montierung. Deswegen macht aus unserer Sicht alles unter gesamt 500 Euro eigentlich keinen Sinn. Das beste Teleskop ist das, das man gerne und regelmäßig benutzt. Ein Riesending (egal wie günstig oder hochpreisig) nutzt man aus Bequemlichkeit schnell nicht mehr. Ein wackeliges Ding mit dem Durchblick wie durch einen Glasscherben ebenso schnell nicht mehr. Hingegen eines, durch das man eine ordentliche Bildqualität genießen kann, kaum etwas wackelt und ruckelt sieht man gerne und immer wieder.

Gäbe es dieses Mini-Dobson nicht, könnten wir keine Empfehlung im Bereich bis zu etwa 300 Euro aussprechen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Doch das Heritage 130 Flex-Tub von Skywatcher überzeugt uns. Natürlich darf man sich keine Wunder erwarten. Die schwächste Komponente ist der Okularauszug (wo man die Okulare hineinsteckt). Durch Drehen wird die Scharfstellung erreicht. Doch ist das nur ein einfaches Kunststoffgewinde und es kommt dazzu, dass das eingesteckte Okular im etwa Ein-Millimeter-Bereich leicht wackelt. Abhilfe schafft hier das umkleben des Gewindes mit einem weißen Dichtungsband, das man in jedem Baumarkt bekommt. Und ja: die Teile am Tubus sind alle aus Kunststoff, und nicht aus Alu/Metall. Auch fehlt ein kleiner Griff, womit man den Tubus bewegt/schwenkt beim Beobachten. Man muss etwas aufpassen, dass man im Dunklen nicht versehentlich in den Fangspiegel hineinlangt. Doch den richtigen Dreh hat man garantiert schnell raus. Der Leuchtpunktsucher, mit dem man die Objekte am Himmel recht gut anvisieren kann, ist auch nicht sehr überzeugend. Doch erfüllt seinen Zweck. Und man braucht einen Tisch oder so etwas ähnliches, damit das Teleskop hoch genug steht, dass man bequem in das Okular schauen kann. Da am Tubus eine Prismenschiene geschraubt ist, kann man diesen aber auch auf ein Astronomisches Stativ packen und damit ist das "Problem" der niedriegen Höhe auch gelöst. Diese Option bietet übrigens sonst kein anderer Mini-Dobson.

Positiv ist, dass beim Mini-Dobson Heritage 130 mm der Hauptspiegel auf gewohnte Art und Weise (also wei bei anderen Newton-Teleskopen auch) justierbar ist. Ebenso der kleine Fangspiegel. Durch den Flex-Tub, der aus stabilem Material gefertig ist, ist das Teleskop sehr kompakt verstaubar (oder gar ein guter Reisebegleiter). Die Schwenk- und Drehbewegungen gelingen gut und weitestgehend virbrationsfrei. Wer lange/längere Haare hat, sollte diese wegstecken. Denn sonst hängen diese beim beobachten in den Tubus und somit in den Lichtstrahlengang hinein. Hier hätte der Hersteller einfach den Okularauszug etwas seitlicher setzen müssen. Was uns aber überaschend sehr überzeugt, ist die erstaunlich gute Bildqualität dieses Mini-Dobson. Gerade im Vergleich zu den am Markt angebotenen Refraktoren (= Linsenteleskopen) im unteren Preissegemt (etwa 100 bis 400 Euro) punktet dieses Spiegel-Teleksop mit farbfehlerfreien Bildern. Will man mit einem Linsenteleskop ein einigermaßen farbfehlerfreies Bild, kommt man schnell in Bereich von 800-1000 Euro (und will man extrem gute Bildqualität, was fast nur mit Linsenteleskopen zu erreichen ist, dann muss extrem tief in die Tasche langen). Zudem sind diese günstigen Linsenteleskope meist nur mit 50-80 mm Öffnung (Linsendurchmesser) versehen und (um Farbfehler zu vermeiden) auch noch sehr lang und damit sehr unhandlich. Auch der sichtbare Himmelsausschnitt ist bedingt durch die große Teleskoplänge recht klein. Andererseits gibt es kurze Spiegel-Teleskopsystem (Maksutov u.ä.), die aber baubedingt viel Licht vergeuden und zudem ein schlechtes Auskühlverhalten haben (weil geschlossene Systeme).

Kurzum: Wer viel sehen will und wenig ausgeben (im Verhältnis) ist mit einem Dobson-Teleskop sehr gut bedient. Denn dort geht der Haupteil der Investition in die Optik bei gleichzeitig einfach aber stabiler Mechanik bzgl. der Montierung. Die Rockerbox lässt intuitives Schwenken über den Himmel zu. Wer über einen (einigermaßen) dunklen Himmel am Beobachtungsort verfügt und den Himmel gut kennen lernen will, der sollte auf jede Elektronik am Teleskop verzichten. Bei einem Dobson-Teleskop muss man die Erddrehung ausgleichen, in dem man den Tubus ständig mit der Hand nachschiebt oder nachzieht. Doch so ist man am intensivsten mit dem All und der Natur verbunden, wie wir finden. Alles in allem bietet das Heritage 130 mm ein sehr sehr gutes Preisleistungsverhältnis. Wir können es guten Gewissens empfehlen und kennen nichts in dieser Preisklasse, was dem nahe kommt. Womit man allerdings rechnen muss, ist die Investition in drei bis vier ordentliche Okulare (50 Euro aufwärts), denn damit steigt die Freude bei dem Mini-Dobson nochmals deutlich an. Und mit der Investition in Okulare ist nichts verloren wenn man bei der Astronomie bleibt, weil diese dann bei einem nächstbesseren/nächstgrößeren Teleskop ebenso gut ihre Dienste leisten können.


Achtung: Das Bild ist seitenverkehrt und kopfstehend! Das ist bei allen Spiegelteleskopen normal, jedoch muss man sich dessen bewusst sein. Am Nachthimmel stört das gar nicht. Am Taghimmel (Beobachtung von Vögeln, Schmetterlingen, usw.) ist das natürlich etwas gewöhnungsbedürftig. Für aufrechte, seitenrichtige Bilder bracht es ein "Amici-Prisma". Die meisten Refraktoren (Linsenteleskope) im Einsteigersegment verfügen darüber. Jedoch lässt der Rest des Teleskops aus oben genannten Gründen dann wieder sehr zu wünschen übrig. Unsere hier im Shop angebotenen Großferngläser (was ja jeweils zwei zusammengeschaltete Linsenteleskope sind) bieten aufrechte, seitenrichtige Bilder. Doch die liegen preislich dann bei über 1000 Euro bzw. sehr sehr gute geräte schnell bei vielen tausend Euro. Irgendeinen Nachteil hat jedes System und die "eierlegende Wollmilchsau" gibt es auch nicht bei Amateur-Teleskopen.


Die wichtigsten Daten des 130 mm Mini-Dobson-Teleskop Heritage 130 P:

+ Teleskop-Typ: Spiegelteleskop (Newton)
+ Objektivöffnung: 130 mm (5 Zoll), parabolischer Hauptspiegel
+ Brennweite: 650 mm (f/5)
+ Okularauszug (Helikal) geeignet für: 1,25 Zoll Okulare
+ Okulare im Set (Typ Kellner): 25 mm (ergibt 26-fache Vergrößerung) und 10 mm (65-fache Vergrößerung)
+ seitenverkehrtes, kopfstehendes Bild (wie bei Spiegelteleskopen üblich)
+ Montierungstyp: Rockerbox (Holz) mit Einarm-Montierung
+ Auflösung in Bogensekunden: ca. 0,88
+ Visuelle Grenzgröße in Magnituden: ca. 13,1
+ Sinvoller Vergrößerungsbereich aus unserer Sicht: von etwa 20-fach bis etwa 140-fach (was Okularbrennweiten von ca. 30 mm bis maximal 4,5 mm entspricht)
+ Maximal erreichbares FOV am Himmel: ca. 2,5 Grad
+ Inkl. kleinem Rotlicht-Leuchtpunkt-Sucher (erfordert Knopfzelle) mit Halter
+ Inkl. Staubabdeck-Kappe für den Tubus
+ Maße (ca.): 350 mm breit (Bodenplatte der Rockerbox), 580 mm hoch (höchste Stelle, senkrechte Tubuslage). Mit ausgefahrener Flex-Tube: 830 mm hoch (höchste Stelle, senkrechte Tubus-Lage).
+ Einblickhöhe am Okularauszug/Okular (ca.): 580 mm bis 720 mm
+ Gewicht (gesamt): ca. 6,5 kg
+ Der Fangspiegel ist inkl. Halterung als Ersatzteil verfügbar

Zum Lieferumfang des 130 mm Heritage Dobson von Skywatcher gehört:
Skywatcher 130 mm Mini-Dobson Flex-Tube (650 mm Brennweite, 130 mm Öffnung/Spiegeldurchmesser), Rocker-Box-Montierung (Einarm), Tubus mit Prismenschiene (somit auch an handelsübliche Astronomie-Stative anschließbar), 2 Okulare (Typ Kellner) mit 10 und 25 mm Brennweite (inkl. Staubschutz-Kappen), LED Rotlicht-Leuchtpunksucher mit Halterung (Knopfzelle inklusive) mit stufenlos dimmbarer Helligkeit, Gebrauchsanleitung, Karton-Verpackung.

Unser Tipp:
Die beigefügten Okulare lassen erste Beobachtungen zwar recht gut bzw. teils sogar erstaunlich gut zu. Allerdings sind die Okulare von minderer Qualität. Vor allem bezüglich des Einblickverhaltens und des geringen scheinbaren Gesichtsfeldes der Okulare von nur rund 50°. Bei dem Gesamtpreis ist das aber auch nicht weiter verwunderlich. Hier lohnt sich der Kauf etwas besserer Okulare, will man noch mehr Beobachtungsfreude mit dem Heritage 130 mm Dobson haben. Okulare mit Gesichtsfeldgrößen von 65 bis 75° und zugleich einem Augenabstand von ca. 15 mm ergeben dann in Summe eine enorme Leistungssteigerung. Gerne beraten wir Sie hier, welche Okulare (ab etwa 50-60 Euro pro Stück) dafür in Frage kommen. Als sinnvolle und gute Ergänzung empfehlen wir Okulare mit etwa 15 mm (ergibt 43-fache Vergrößerung) und mit 9 mm Brennweite (ergibt 72-fache Vergrößerung)

Ganz allgemein: Die kleinste Brennweite (für hohe Vergrößerungen) eines für das Mini-Dobson geeignete Okulars sollte nicht weniger als 5 mm betragen. Die größte Okularbrennweite (für schächste Vergörßerungen) sollte nicht mehr als ca. 30 mm betragen. Das ist unsere Empfehlung.

Und: Zudem lässt sich das Dobson-Teleskop dank der angeschraubten Prismenschine problemlos an z.B. parallaktische Montierungen nutzen bzw. allen Montierungen, die über eine entsprechende Prismenaufnahme/klemme verfügen.


Die Anleitung für das 130 mm Heritage Mini-Dobson gibt es hier (leider nur in Englisch): Anleitung Heritage 130 mm Dobson (PDF-DOWNLOAD).


Sie wollen das Skywatcher 130 mm Dobson Heritage live erleben?:
Dann besuchen Sie uns hier am Chiemsee (83253 Rimsting) und schauen sich das Mini-Dobson von Skywatcher in Ruhe an und testen das Spiegel-Teleskop live am Taghimmel. So können Sie sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit, den Stärken aber auch Schwächen des Dobson-Teleskopes und seiner Handhabung machen.




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Marke:Skywatcher
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Kompaktes Transportmaß, leicht und schnell einsatzbereit Ideal für Einsteiger und Kinder - Der 130 mm Mini Dobson mit 650 mm Brennweite