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Manfrotto 161MK2B, Stativ für Großfernglas / Doppelrefraktoren

Art.-Nr. 00003
€520,00
lieferbar
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Artikelbeschreibung

Mich kann man live testen

Das Manfrotto 161MK2B Super-Pro ist ein gutes Astro-Kurbel-Stativ für Großferngläser zum günstigen Preis. Das Manfrotto 161 MK2B Stativ trägt bis zu 20 kg Last und eignet sich daher ideal für Großferngläser bsi maximal etwa 4 Zoll (100 mm). Es zeichnet sich durch Stabilität und zugleich eine ordentliche Schwingungsdämpfung aus und biete äußert flexible Ein-/Verstellmöglichkeiten (Bein-Anstellwinkel, Höhe usw. schnell und einfach veränderbar).

Dieses professionelle, sehr stabile und zugleich superflexible Fotostativ 161MK2B der renommierten Marke Manfrotto ist geradezu geschaffen für kleine Großferngläser, wo eine Höhenverstellung im Betrieb gefragt ist. Das besonderes Plus des Manfrotto 161MK2B, gerade für die Teleskop-Nutzung: die Mittelsäule mit Rücklaufsperre, die jederzeit und einfach einen Hub von bis zu 25 cm zulässt. Im Nu haben Sie je nach Beobachtungsobjekt die richtige Höhe für einen angenehmen Einblick durch Ihr Großfernglas / Teleskop via Kurbel eingestellt. Ein Dreibein-Foto-Stativ für Teleskope & Großferngläser der Spitzenklasse, mit dem wir exzellente Erfahrungen nachts unterm Sternenhimmel mit kleinen Großferngläsern machten. Mit ausgefahrener Kurbelsäule (inkl. Gabel und 100 mm APM Großfernglas) schwingt das gesamte System nur ca. bis zu 3 Sekunden nach (das ist natürlich abhängig, wie fest man gegen das Fernglas stuppst). Viele andere Stative mit Kurbelsäule schwingen hier deutlich länger nach, was gerade bei etwas höheren Vergrößerungen zur Verärgerung führen kann. Noch weiter lassen sich diese Schwingungen reduzieren, wenn man Schwingungsdäpfer-Pads unter die drei Stativbeine legt. Diese Pads haben wir hier in unserem Shop auch füe Sie im Angebot.


Die wichtigsten Daten zum Manfrotto 161MK2B Super-Pro:

+ Arbeitshöhe von 44 cm (min) bis maximal 267 cm (bei ausgefahrenem Hub)
+ Hubsäule (mit Blockierschraube), die einen Hub von bis zu 25 cm erlaubt
+ Wir können es aus Erfahrung bis zu einer Gesamtlast (also Fernglas plus Gabel plus Sucher plus Okulare) von etwa 15-16 Kilogramm empfehlen. Laut Hersteller kann es bis zu 20 kg Last tragen.
+ Obere Anbringung: 3/8''
+ Patentierte Manfrotto-Mittelstrebensystem , d.h. individuell einstellbarer Beinwinkel, hochstabil
+ Gummifüße mit versenkbaren Spikes für sicheren und festen Stand
+ Extrem vewindungssteife und stabile Aluminiumkonstruktion
+ Antirotationsauszüge
+ Eingebaute Nivellierlibelle
+ Minimale Transportlänge (komplett zusammengeklappt): 106 cm
+ Gewicht: 9 kg
+ Rohrdurchmesser (max): 4 cm

Wir empfehlen dieses 161MK2B Manfrotto-Stativ ausdrücklich für die APM Großferngläser (bis 100 mm Öffnung). Denn diese 100er Gläser inkl. der zusätzlich nötigen Montierungen/Gabelmontierungen wiegen zwischen ca. 13-14 kg. Soll es ein Kurbelstativ sein, dass also eine Höhenverstellung ermöglicht, dann ist dafür stets ein sehr gutes Astro-/Teleskop-Stativ mit hoher Stabilität nötig. Hinzu kommt die hohe Flexibilität, die der Einsatz von Teleskopen und Großferngläsern Stativen/Foto-Stativen abverlangt. Beides erfüllt das Manfrotto Super-Pro 161 MK2B aus unserer langjährigen Erfahrung nachts mit den Binos exzellent. Vor allem ist die Kurbelsäule des Astro-Stativs derart verwindungssteif und stabil geführt, dass auch Vergößerungen über 100-fach gut möglich sind. Es geht also nicht nur um die Last, die eine Kurbelsäule tragen können muss, sondern auch um ihre Verwindungssteifigkeit. Das erfüllt das MK 161 2b Stativ gut.


Belastungs-Limit bei ca. 15-16kg: Die Erfahrung zeigt, dass das Manfrotto MK 161 2B im Dauerbetrieb bis zu Gesamtlasten von bis zu ca. 15-16 kg noch zurecht kommt. Darüber hinaus gerät die Kurbelsäule an ihr Limit und es kann zu schleichend eintretenden Schäden an der Kurbelsäule kommen (Alu-Abrieb). Die APM 120 mm Groß-Ferngläser mitsamt Gabel liegen bzgl. ihres Gewichtes gerade an dieser Schwelle. Hier können wir das Manfrotto-Stativ nicht mehr uneingeschränkt empfehlen. Die Kurbel-Mechanik zeigt nach einigen Jahren Betrieb mit 120 mm Großfergläsern merkliche Abnutzungserscheinungen. Das äußert sich in einem nicht mehr ruckelfreiem Hub der Säule. Manchmal werden beim Herunterkurbeln einzelne Verzahnungen an der Säule übersprungen. Wer eine Last von 15/16 kg oder mehr damit nutzen möchte und das auch noch sehr oft, dem können wir das Manfrotto MK 161 2B nicht empfehlen. Für leichtere Lasten (wie z.B. das 100 mm APM Großfernglas mit Schwenkgabel) ist es hingegen sehr empfehlenswert aus unserer langjährigen Erfahrung.

Im Gegensatz dazu zeigt das Berlebach UNI 19 C (das wir ebenso für Großferngläser bzw. Lasten bis zu maximal ca. 18 kg empfehlen) keine solchen Verschleißerscheinungen bzgl. der Mechanik. Die Mechanik (Kurble, Schnecke, Säule, Trieb usw.) ist hier offenbar merklich hochwertiger. Darum empfhelne wir für das 120 mm APM Großfernglas das Berlebach UNI 19 C Stativ (und nicht das Manfrotto 161 MK 2B).


Sehr empfehlenswert: Schwingungsdämpfer-Pads:
Um die Restschwingungen des Manfrotto MK 161 2B zu reduzieren, empfehlen wir die Nutzung von Schwingungs-Dämpfer-Pads. Diese reduzieren die Restschwingungen um etwa 50%. Nicht alle Pads halten, was sie versprechen. Beste Erfahrungen haben wir mit den CELESTRON Schwingungs-Dämpfungs-Pads am Stativ/Telesko gemacht.


Kurbelsäulen-Stative: Berlebach Uni 19c und Manfrotto MK1612b im Vergleich/Vergleichs-Test: Die Stative sind beide Astronomie-tauglich und nehmen sich letztlich nicht viel. Beide Stative sind sehr verwindungssteif und gefallen uns. Das Manfrotto MK161 ist flexibler in der Beinwinkel-Stellung (Beinspreizung), lässt sich nachts unter Last einfacher höhenverstellen (Mechanik der Stativbeine) und lässt größere Gesamt-Höhen zu (bis 297 cm); es ist damit insgesamt vielseitiger. Dafür findet man dank der 4 Rasterpunkte beim Berlebach-Stativ immer wieder sofort und einfach die gleiche (bevorzugte/individuell für seine Zwecke passende) Beinstellung/Spreizung. Das Uni 19 C von Berlebach ist damit viel schneller aufgebaut und auch wieder zusammengebaut/zusammengeklappt.

Die Kurbelsäulen der Stative sind beide ähnlich robust, stark und relativ schwingungsarm, wobei aber das Berlebach Uni 19c bei diesem Punkt eindeutig die Nase vorn hat. Stuppst man gegen das 100 mm APM Großfernglas (das in einer Binoptic-Gable sitzt), so schwingt das System mit einem Berlebach-Stativ (10 cm Hub ausgefahren) nur etwa bis zu 3 Sekunden nach, wo hingegen das System mit dem Manfrotto-Stativ (ebenso 10 cm Hub ausgefahren) schon bis zu 4-5 Sekunden braucht. Bei jeweils 25 cm ausgefahrener Hubsäule erhöht sich die Ausschwingungszeit bei beiden Stativen gleich intensiv um je etwa 1 Sekunde. Ein weiterer Vorteil des Berlebach Uni 19c: es lässt fast 15 cm mehr Hub zu als das Manfrotto MK1612b und ist diesbezüglich flexibler (man braucht somit umso weniger die Sitzhöhe des Beobachters verstellen). Beim Manfrotto-Stativ lässt sich dafür aber die Kurbelsäule unter Last etwas einfacher (weniger Kraftaufwand) hochdrehen. Das Berlebach-Stativ dafür wiederum ca. 1 kg leichter und hat eine etwa 10 cm kürzere Transportlänge als das Manfrotto Super Pro. Ein zentraler Unterschied ist natürlich, dass das Manfrotto-Stativ aus Alu gebaut ist (Farbe schwarz) und das Berlebach aus Eschenholz (natur). Rein optisch wirkt das Berlebach wegen des Eschen-Holzes natürlich ganz anders, als das dunkle Manfrotto-Stativ. Das ist Geschmackssache. Vorteilhaft ist, dass man die Stativbeine des Berlebach Uni 19c nachts besser sieht, als die schwarzen des Manfrotto MK1612b. Zu beachten ist, dass aus unserer langjährigen Erfahrung das Berlebach Stativ wegen der offenbar besseren mechanischen Qualität dauerhaft etwas mehr Last schafft zu tragen. Beim Manfrotto-Stativ haben sich nach 3-4 Jahren merkliche Ermüdungs-/Verschleiß-Erscheinungen gezeigt, so dass wir das Manfrotto Stativ für Großfernglas-Setups /ab ca. 15-16 kg Gesamtgewicht) nicht mehr empfehlen können. Das Berlebach UNI 19 C kommt hingegen mit dem APM 120 mm Großfernglas inkl. Schwenkgabel noch dauerhaft zurecht (siehe dazu auch die Bemerkungen weiter oben im Text).



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