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Astro-Rotlichtlampe (LED) "Amber" 617 nm, hochwertig

Art.-Nr. 00001
€48,00
lieferbar
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Artikelbeschreibung

Mich kann man live testen

Die perfekte sternenfreundliche Taschenlampe "LED-Astro-Rotlicht-Taschenlampe" (Typ "Amber" bzw. bernsteinfarben), um nachts am Teleskop problemlos Ihre Sternkarte gut lesen zu können und die Dunkeladaption Ihrer Augen trotzdem erhalten bleibt. Die extra für abenteuer-sterne.de in Deutschland produzierte rote Astro-Taschenlampe mit Amber LED zeichnet aus:


  • Besonders (Sternkarten)lesefreundliches Licht dank der Lichtfarbe "Amber"
  • Sternenfreundliche Taschenlampe
  • Da wegen der speziellen Lichtfarbe weniger Helligkeit nötig, bleibt die Dunkeladaption erhalten
  • Blendfreie und zugleich extrem gleichmäßig-diffuse Ausleuchtung der angestrahlten Fläche
  • 10 Helligkeits-Stufen sorgen für perfekte Licht-Dosierung je nach Situation und Anforderung
  • Kleine Schnurschlaufe, in die man ggf. ein habdelsübliches Schlüsselband einhängen kann
  • Kältefester, bedien- und "handschuhfreundlicher" 16 mm großer Silikonkautschuk-Druckknopf
  • Top-Qualität (Gehäuse und Innenleben) "Made in Germany" (keine billige China-Rotlichtlampe)
  • Sehr robustes Industrie-Kunststoffgehäuse mit den Maßen H: 5,6 cm. B: 6,4. T: 3,4 cm
  • Betrieb mit drei AAA Micro-Batterien oder entsprechenden Akkus (nicht im Lieferumfang)


Warum tief-rote Astro-Rotlichtlampen nicht zwingend perfekt für astronomische Beobachtungen sind

Tritt man nachts unter den Sternenhimmel, so ist Geduld gefragt. Denn die Augen brauchen durchaus bis zu 40 Minuten, bis sie sich an die Dunkelheit gewöhnt haben. In dieser Zeit sieht man von Minute zu Minute immer mehr Sterne "erscheinen", bis das Auge (abhängig vom Standort) maximal dunkeladaptiert ist. Leuchtet man nun mit einer (Weißlicht-)Taschenlampe auf z.B. eine Sternkarte, so ist je nach Intensität und Dauer des Lichteinfalls die Dunkeladaption dahin. Im schlechtesten Fall brauchen die Augen wiederum bis zu ca. 40 Minuten, bis man die Sterne wieder in der Menge sieht, wie vorher. Aus diesem Grund werden in guten Astro-Lampen rote bis tiefrote LED (also ca. 630-650 nm Wellenlänge) verbaut. Dieses Licht zerstört weit weniger bis gar nicht die Dunkeladaption, weil rotes Licht in diesem Wellenlängenbereich die Stäbchen auf der Netzhaut quasi gar nicht erst anspringen lässt. ABER: Dieses tiefrote Licht liegt soweit am Rand des sichtbaren Lichtspektrums, dass es teils erhebliche Probleme bereiten kann, auf der angeleuchteten Sternkarte noch etwas entziffern zu können. Vor allem ältere Leute haben mit zunehmendem Alter immer mehr Schwierigkeiten, mit einer (tief)roten Astrolampe Sternkarten gut lesen zu können. Oftmals muss die hellste Stufe der Astrolampe gewählt werden, um die kleine Schrift in Sternkarten noch lesen zu können. Strahlt die Astrolampe auch noch schlecht und ungleichmäßig ab (was die meisten Billig-LED-Rotlichtlampen aus China tun; siehe Bild oben), trägt das obendrein zur schlechten Lesbarkeit bei.


Lichtfarbe Amber: Bessere Lesbarkeit von Karten bei weniger benötigter Helligkeit

Ganz anders Astro-Taschen-Lampen mit Lichtfarben, die weit weniger im tief-roten Spektrum abstrahlen. Je mehr die Lichtfarbe in Richtung 600 nm liegt, desto besser wir die Lesbarkeit von Sternkarten am Teleskop. Denn die spektrale Augenempfindlichkeit ist nun mal von der Wellenlänge und Intensität abhängig. Ihr Maximum hat die Empfindlichkeit bei etwa 555 nm (das ist individuell etwas unterschiedlich). Darum erscheint einem gelbes Licht gleicher Intensität deutlich heller als rotes Licht. (Darum sind ja auch große Straßenkreuzungen wegen besserer Sichtbarkeit nachts auch gelb/orangefarben beleuchtet). Braucht man folglich also weniger Helligkeit, um trotzdem noch genauso gut im Sternatlas lesen zu können, leidet folglich auch der Erhalt der Dunkeladaption der Augen nicht stärker, nur weil man gelblicheres statt tiefrotes Licht an der Astro-Taschenlampe nutzt. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, unsere Rotlicht-Taschenlampen mit der Lichtfarbe Amber (OSRAM LED, 617 nm) zu betreiben. Mit den 617 nm liegt das rote Licht gerade an der Schwelle zum gelben Licht. Dort ist auch die Reizung der Stäbchen auf der Netzhaut noch recht gering. Doch genau dieser Sprung von 630-650 nm (tiefrot) auf 617 nm (amber) sorgt bereits für eine erheblich gesteigerte Lesbarkeit und man merkt mehr als deutlich, dass man die Rotlicht-Taschenlampe weit weniger hell schalten muss. Unsere Erfahrungen am Teleskop sprechen bisher eindeutig für die Nutzung der Lichtfarbe Amber in den Astrolampen. Die Objekte im Okular sind nach Nutzung der amber-Rotlicht-Lampe mindestens so schnell wieder zu sehen, als mit dem üblichen roten bzw- tiefroten LED-Astro-Lampen; manch einer der Leute bei uns an den Teleskopen sagte auch, die Augenadaption sei sogar schneller wieder erreicht mit den amber-Astrolampen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Artikel aus der Fachzeitschrift "Australian Sky & Telescope" aus dem Juli 2016 (Autor: Robert Dick). Hier wurden Astrolampen bzw. LED mit verschiedenen Wellenlängen bzgl. der Karten-Lesbarkeit und dem Verhalten bzgl. der Dunkeladaption getestet und diskutiert. Auch hier kristallisierte sich für Astrolampen der bernstein-/amber/orangerote Wellenlängebereich zwischen etwa 590 und 620 nm als sehr gut und optimal für die Nutzung von Astro-Rotlichtlampen am Teleskop heraus.


10 Einzel-Schaltstufen sorgen für perfekte (reproduzierbare) Dosierung der Lichtmenge

Von "Namibia"-tauglich bis richtig hell: In der abenteuer-sterne.de LED-Rotlicht-Astrolampe sorgen 10 Einzelschaltstufen dafür, dass je nach örtlicher Begebenheit und persönlichen Anforderungen oder Vorlieben die richtige Dosis in puncto Helligkeit gefunden wird. Diejenige Schaltstufe, bei der Ihnen die Helligkeit am besten zusagt, ist dank der Einzelschaltstufen immer wieder exakt reproduzierbar. Zum Ausschalten reicht jeweils immer ein etwas längeres Drücken des Knopfes. Beim Einschalten beginnt die Astro-Taschenlampe immer in der "Namibia"-Stufe, also derjenigen mit der geringsten Helligkeit (geeignet also für extrem dunklen Himmel bei der geringste Helligkeit gefragt ist). Die hellste Stufe ist hingegen so hell, dass man kein zusätzliches Weißlicht am Teleskop braucht. Die Schaltstufen sind mit einer Dynamik versehen, so dass in den Bereichen geringer Helligkeit mehr Schaltstufen vorhanden sind.


Wir haben mit dieser speziellen gelb/rot-orange amber Astro-Taschenlampe bisher sehr sehr gute Erfahrungen sammeln können und empfehlen sie vor allem etwas älteren Menschen, die nicht mehr die Augen einer 20-jährigen Person haben. Auch Menschen mit rot-grün-Schwäche profitieren von der Amber-Astrolampe dank der Lichtfarbe, die genau zwischen grün und rot liegt. Ob nun die Rotlichtlampe am Teleskop zum Sternkartenlesen oder als perfekte Astro-Rotlichtlampe für drehbare Sternkarten beim Blick mit bloßem Auge zum Sternehimmel: die abenteuer-sterne.de LED Astro-Rotlichtlampe amber ist ein hervorragendes Hilfsmittel, an dem Sie sehr lange Freude haben werden.



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